Kleine Hobbyzucht Meerisaubande
  Genetik
 

Farben Genetig Bei Meerschweinchen!!

 

Grundlagen Mendelsche Regeln

1.Mendelsche Regel ( abgeändert für die MS-Zucht )

Sind zwei Individuen reinerbig in Bezug auf jeweils ein dominates und ein rezessives Merkmal, dann werden die Nachkommen nur das dominate Merkal zeigen und das rezessive Merkmal tragen oder sie nehmen eine Mittelstellung zwischen dem Elterntieren ein ( Intermedääer Erbgang buff mal weiß ). Die Tochtergeneration nennt man F1

2. Mendelsche Regel

Kreutzt nun die F1 Generation untereinander so sind die Nachkommen nicht gleich sondern spalten in bestimmten Mengenverhältnis auf. Beim dominat rezessiven Erbgang  zeigen jeweils 25% der Nachkommen das Merkmal der Großeltern und 75% das Merkmal der Eltern ( Aufspaltung 3:1 für den Phänotyp ) (= Erscheinungsbild )  für den Genotyp (= genetische Erscheinung ) beträgt das Verhältnis 1:2:1 ( 25%:50%: 25% )

3. Mendelsche Regel  ( Gesetzt der Neukombinationen der Gene )

Unterscheiden sich die Eltern in mehr als einem Merkmal, so ist eine Neukombination der Gene bei der Tochtergeneration möglich!

 

A-Lokus

In der Farbgenetig wird mit Code´s gearbeitet die aus den vier Serien ( A, C, E,P ) und der drei Gen-Paaren ( B, Rn, S ) besteht. Bei Gen-Serinen gibt es mehr als 2 Unterschiedliche Allele und bei den Gen-Paaren gibt es nur 2 unterschiedliche Allele.

Bei der Farbenzeichnung hält maneine bestimmte Reihenfolge ein ( z.B. heißt es schoko-gold-weiß und nicht gold-schoko-weiß ). Diese Reihenfolge hat einen Grund, denn auch in der Genetig hält man die Reihenfolge der Buchstaben ein.

Ein Genetischer Code begint immer mit der Agouti-Serie:  ( dominates Gen wird immer in groß Buchstaben geschrieben; Sternchen hinter einem Gen bedeutet, dass dieses dominante Gen über andere Gene ist und daher unbekannt ist, was hinter diesem dominanten Gen steckt).

A* steht für Agouti- ar* steht für die solidagouti ( Agouti einschließlich Bauchstreifen )- at* steht für alle Loh-Tiere ( Tan/Fox/Otter/Lux)- aa steht für Einfarbigkeit, jedes Tier das eine Farbe der schwarzreihe zeigtist auf dem Lokus reinerbig in Einfarbigkeit ( Lokus= Gen,mehrz, Loki ) Dieser Lokus trifft nur Aussage über die Zeichnung ( bzw. keine Zeichnung ) Hier werden keine Farben fest gelegt.

 

B-Lokus

Weiter geht es mit dem Broun-Paar. Das Broun-Paar besteht aus dem dominatem B* Welches für schwarz sowie alle Farben der schwarzen-Reihe steht ( schwarz, salteblue, lilac ) und aus dem rezessiven bb, welches für schoko steht.

Der ersten und der zweiten Mendelsche Regel folgent, werden hier zwei theroetische Verpaarungen machen; Wir haben zwei reinerbige Tiere. Daseine BB und das andere bb. Parentalgeneration: aa BB CC EE PP RnRn SS mal aa bb CC EE PP RnRn  SS  ( schwarz reinerbig) ( schoko )

----b----b

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-B---Bb---Bb

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-B---Bb---Bb

100% Bb=schwarz,schokoträger ( =spalterbig auf schoko ). Wir haben in der F1 also 100% schwarz schokoträger. Diese kreutzen wir nun untereinander: aa Bb CC EE PP  RnRn SS mal aa Bb CC EE PP RnRn SS ( schwarz,schokoträger ) mal ( schwarz, schokoträger )

----B----b

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--B---BB---Bb

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--b---Bb---bb

Phänotyp ( 3:1 )=75% schwarz, 25% schoko Genotyp 1:2:1=25% schwarz ( reinerbig ) 50% schwarz ( schokoträger ) 25% schoko Diesen erbgang bezeichnet man als dominat-rezessiv.

 

C-Lokus

Mit der Chinchilla Reihe wird es etwas komplizirter, denn jetzt kommt die intermädiere Vererbung dazu und auserdem git es viel mehr Mögklichkeiten die Gene zu kombinieren. Wir haben 4 verschiedene Gene, von denen maximal 2 bei einem Tier vorliegen können. Es kann natürlich auch sein, dass ein Tier reinerbig ist und nur ein Gen vorhanden ist.

Wir gehen im Folgenden von dieser Formel aus: aa BB CC ee PP SS das heißt unser Meerschweinchen ist einfarbig rot. ( Wir gehen jetzt von einfarbigen Tier der rot Reihe aus ( durch ee ) ). Dies alles gilt aber auch für Tiere der schwarz/bzw schoko, nur muss der Farbcode angepasst werden, denn dann ist ep vorhanden.

Der Dominantzreihe folgend nun die Farben/Gene: C*=rot, mit bb gold f.e.- cdcd= buff- cdcr= creme ( intermediärer Erbgang )- cdca=creme- caca/crcr/crca=weiß f.e./p.e.  Hier ist das C das dominate Gen. Hinter C können alle anderen stehen und man sieht nix davon. Die anderen müssen sich die Dominatz quasi teilen, aber auch hier gibt es eine gewisse Ranordnung. Man könnte sagen cd steht für die dunkle farbe ( buff ) und ca und cr für weiß, wird beides gemischt ( bzw. Verpaart ) entsteht eine Mischfarbe ( weder weiß noch buff sondern ein Farbton dazwischen ) also creme ( möglich in verschiedene Abstufungen ).

Bei der Verpaarung von creme spalten sich die Genewieder auf und beide Ausgangsfarben können wieder entstehen.

creme mal creme

cdcr mal cdcr

Mögliche Kombinationen aus dieser Verpaarung sind cdcd ( buff ) cdcr ( creme ) crcr ( weiß )

 

E-Lokus Verdeckter Agouti??? Wie geht das???

Hier haben wir eine relativ einfache Gen-Serie, sie besteht aus E, ep und e. Die Extensionserie ist für die Ausdehnung von schwarzer Farbe ( bzw. einer Farbe der schwarzen Farbreihe zuständig. )

Wichtig hier bei ist die Weißscheckung komplett ausen vor zu lassen! Sie kann auch bei jeder Form von E auf dem Schwein vorhanden sein.

Bei EE ist ein Schwein komplett einfarbig in einer Frabe der schwarzen Farbreihe, also schwarz, schoko, salteblue,lilac, beige sowie alle Agoutifarben.

epep ist für die Rotscheckung zuständig! Wir haben also immer noch ein komplet einfarbiges Schwein ( z.B. schwarz ) und durch ep legt sich nun über das schwarz stellenweiße rot.

Nun kommen wir zum Titeltehma!! ee beudeutet die volle Ausdehnung von rot, bzw. Farben der roten Farbreihe. Wir haben also immer noch ein schwarzes Schein, doch nun legt sich über das gesamte schwarz rote Farbe! Es ist absolut kein einziges Haar mehr schwarz mehr sichtbar! Das heißt natürlich auch dass man die Bänderung ( Ticking ) eines Agouti nicht mehr erkennen kann, denn die Bänderung besteht abwechselnt aus roten und schwarzen Abschnitten. Wenn nun aber die schwarze farbe durch die rote verdrängt wird, gibt es keine Bänderung mehr und z.B. goldagouti sieht aus wie ein rotes Meerschweinchen.

Natürlich ist nicht jedes Meerschweinchen mit ee ein verdeckter Agouti, aber solange es m´nicht aus Tieren mit aa ( also einfarbig ohne Agoutifaktor ) bzw, auch mit Rotscheckung durch ep, gefallen istkann es potenziel ein agouti sein.

Das selbe gilt auch für die solidagoutis sowir für die Tans!!!!

P-Lokus

Auch Pink-Eye oder Rotaugenfaktor genannt!

P= dominant
p= rezessiv

Jedes Meerschweinchen, das in seinem Gencode P* ( PP Pp ) besitzt, hat keine rote Augen, Roe Augen treten erst auf wenn das Tier homzygot ist, sprich pp besitzt.

Rote Augen heißt aber nicht, dass das Tier ein Albino ist. Albinos haben kein Pigment- es ist ungeklärt, ob es wirklich Albinos bei Meerschweinchen gibt. Als kleinen exkurs in die Menschen Welt zum Tehma albinos: Die Haut ist extrem hell, da ihr Melanin fehlt- und die Augen scheinen rot,das die Iris ( Regenbogenhaut) ebendfalls unpigmentiert ist und man so den Augenhintergrund sieht. Im Augenhintergrund verlaufen viele Gefäße, blut ist rot und so scheinen die Augen rot.

Jetzt macht der Pink-Eye- Faktor nicht nur rote Augen, sondern er hellt die Fellfarbe auch noch auf. So entstehen wiederum neue Farben,die allesamt Tiere mit roten Augen haben.

Das Hautpigment wird einwenig aufgehellt. Gehen wir nun davon aus, ein Tier besitzt ppso wird aus
schwarz = lilac
schoko = beige
goldagouti ( rot mit schwarzem Ticking ) = salmagouti ( lachsfarben mit lilac Ticking )
gold = bleibt gold nur die Augenfarbe wechselt von dunkel zu rot.

Eine Besonderheit!!
Rote tiere werden durch pp zu goldenen Tieren mit roten Augen. Rote Tiere sind auf dem B-Lokus B* ( BB Bb ) goldene Tiere sind auch dem B-Lokus bb, ein goldenes Tier, das über den Pink-Eye-Faktor gezogen wurde, hat also durch die anwehsenheitvon B* ein dunkleres Pigment, gold sollte helles Pigment habendurch bb.

so und weil es in der Genetig immer noch eine Spur wilder geht, gibt es nicht nur P und p, sondern auch pr (rubinaugenfaktor )

P ist dominat über p und pr
pr ist dominant über p
und p ist rezessiv uber Pund pr

Haben wir nun ein Tier das auf dem P-Lokus pr* ( prpr, prp ) ist , so endsteht aus einem schwarzem Tier die wunderschöne Farbe salte-blue mit rubin Augen, rubin Augen sind dunkler als rote Augen ( salte-blue wird beschrieben als mitteleres Taubengrau mit blauem schein )

B* PP = schwarz
B* prpr = salte-blue
B* pp = lilac

bb PP = schoko 
bb prpr = coffe
bb pp = beige

A* B* PP = salmagouti


S-Lokus
Meeris mit weißen Westen S steht für self color

Hier wird mal etwas auftreten, was wir bisher noch nicht hatten eine unvollstänige Dominanz 

Es gibt 2 verschiedene Allele Sund s

SS = keine Weißscheckung des Tieres
ss = Weißschekung des Tieres bis zu 95% 
und nun die Ausnahme zu allen anderen Loki zuvor

Ss = unfollstänige dominaz gegenüber s = bis zu 50% weißscheckung des Tieres [ bei Einfarbigen bis zu 50% bei Zweifarbigen so bis zu 30% ]

Wie wir ja wissen gibt es auchnoch andere Wege, um ein Meerschweinchen weiß zu bekommen. Z.B. über den C-Lokus.

Beispiel: Ein Tier mit dem Gencode aa BB crcr epep PP SS ist ein Magpie! Dieses ist nun schwarz-weiß gescheckt/gebrindelt. Aber wie ihr seht nicht durch den S-Lokus bedingnt ( der ist ja SS ) , sondern hier wegen dem C-Lokus crcr radiert quasi die rote Farbe, die das Tier eigentlich hatte wegen epep,
einfach aus bis diese weiß ist. 

Das bedeutet, man kann nicht immer wenn man ein Tier sieht das weiße stellen im Fell hat davon ausgehen, das diese auch durch den S-Lokus bedingt ist. Dazu braucht man die Elterngeneration und noch mehr hintergrundwissen zum bisherigen Stammbaum.

Wie man sieht,ist sie schwarz-weiß. Aber auch sie ist von genetischen code her aa BB CC EE PP SS Rnrn ) -- keine Weißscheckung im Code. Hier bedingt der roan-Faktor ( Rn ) die Weißen Haare. 

 
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